Wie soll ich anfangen? [Mein Ablauf]

 

So eine leere Seite vor einem zu haben, kann ja ganz schön einschüchternd wirken…egal ob es nun die Seite in einem Notizbuch ist oder eben leere Folien, die befüllt werden wollen. Man will nichts falsch machen, nichts verschwenden (zB Thickers oder irgendwelche Sticker) und natürlich soll es ja auch noch schön aussehen… (im besten Fall…)

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Als erstes ist wichtig, dass ihr euch klar macht, dass ihr das Ganze für euch macht…wenn ihr total auf rosa steht, dann gestaltet eure Seite rosa/pink, wenn ihr es lieber schlicht habt, dann macht es auch so – ihr müsst niemanden beeindrucken.

Habt ihr überhaupt mit Project Life angefangen, weil euch ein bestimmter Stil gefällt, dann ist es oft hilfreich, diese Seiten versuchen, „nachzumachen“. Natürlich nicht 1:1, aber mit den Utensilien, die ihr daheim habt. Am Anfang ist das ein guter Start und ihr werdet schnell merken, was euch gefällt und euren eigenen Stil entwickeln.

Was ihr euch natürlich auch anfangs überlegen müsst und sehr wichtig ist: in welchem Zeitraum möchtet ihr eure Fotos verarbeiten*? Viele der Bloggerinnen, denen ich folge, machen wöchentliche Project Life – Doppelseiten. Mir wäre das zu viel, ich weiß, dass ich es wöchentlich nicht schaffen würde, eine schöne Doppelseite in meinem Album zu gestalten. Ich wäre hinten nach mit dem Erstellen und wäre wahrscheinlich schnell frustriert und würde aufgeben. Deswegen mache ich monatliche Doppelseiten. Das ist es manchmal schwierig, alle Fotos unterzubringen, aber dann hefte ich einfach eine kleine Folie dazu oder erstelle Fotocollagen. Ihr wisst am besten, wie es euch zeitlich möglich ist. Und merkt ihr nach zwei drei Wochen, dass es euch zuviel wird, wöchentlich zu basteln, dann steigt doch einfach auf monatlich um 🙂

(*Hier kommt es natürlich auch darauf an, mit welcher Albumgröße ihr arbeitet: in zwei 12×12 Folien passen natürlich wesentlich mehr Fotos, als in zwei 6×8 Folien, dh wöchentliche Seiten in einem 6×8 Album sind schneller erstellt, als in einem 12×12 Album.)

 

Mein Prozess:

1

Die Auswahl der Bilder

Als ersten Schritt sehe ich mir an, welche Fotos ich verarbeiten möchte. Dazu wird meine Fotogalerie am Handy durchgeklickt, mein Kalender nebenbei durchgesehen und auch das ein oder andere Schnipselchen, welche ich das Monat hinweg gesammelt habe, auf meinem Schreibtisch aufgelegt.

  • Die Fotos, die ich verarbeiten möchte, kopiere ich mir in einen neuen Ordner (zB „PL Jänner 2017“ am Handy oder speichere sie mir gleich am PC in einem gleichartigen Folder ab, da manche Fotos noch bearbeitet werden müssen).
  • Meine Fotos bearbeite ich entweder direkt am Handy mit den Apps Snapseed und/oder Photofy oder am PC mit Photoscape (kostenlos!).

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2

Die passende Folie (Page Protector)

Danach suche ich mir die passenden Folien – eine Albumseite (also die Anordnung der Fotos in der Folie) ist ja schon anhand des Vormonates vorgegeben. Ich schaue nun, welche Folie ich für die andere Seite verwende (ich richte mich hier danach, ob ich mehr Hoch- oder Querformat-Fotos gemacht habe).

 

3

Das Drucken der Fotos

Habe ich nun meine zwei Folien vor mir, drucke ich die Fotos mit meinem Canon Selfie aus: entweder in 4×6 (das wäre ein 10×15 Bild) oder in 3×2 (also die Hälfte). Drucke ich 3×2 Fotos aus, erstelle ich auf meinem Handy mit der Picframe-App eine Collage, so dass ich ein 10×15 Bild drucke, welches ich nur mehr auseinanderschneiden muss, um zwei kleine zu erhalten. Superpraktisch sag‘ ich euch.

 

4

Die passende Anordnung der Bilder

Dann werden die Fotos in die Folien gesteckt: will ich neben ein Foto einen Text dazuschreiben, achte ich darauf, dass daneben eine Hülle frei ist, in die ich meine Journaling-Karte stecken kann. Ich achte ein wenig darauf, dass gleichfarbige Fotos nicht unbedingt nebeneinander sind oder dass zusammengehörige Fotos (zB von einem Event) schon nebeneinander sind (auch wenn sie farblich vlt. gleich sind).Ich lasse auch immer ein „Fach“ in den Folien leer um eine Karte, auf der das jeweilige Monat ersichtlich ist, hineinzustecken. (Oft nutze ich dafür aber auch Fotos, auf denen viel Platz ist und klebe mit Stickern das Monat auf).

5

Die passenden Karten

Nun habt ihr also eure Fotos vor euch liegen. Ihr seht jetzt, welche Farben in euren Fotos vorkommen und könnt euch ans Heraussuchen der dazugehörigen Karten machen. Egal ob bunt, wild und durcheinander oder schön schlicht, geordnet und „rein“. Die Karten die euch gefallen kommen rein.

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6

Der Text zu eurem Bild

Nun könnt ihr den Text zu euren Bildern (sofern ihr Journaling-Karten benutzt habt) dazuschreiben. Oder warum nicht gleich direkt mit Marker auf das Bild? Oder ihr wollt gar keinen Text – auch gut! Richtig ist, was euch gefällt 🙂

FERTIG. Eigentlich…

 

Alles in allem wärt ihr nun mit eurer Albumseite fertig (und hoffentlich zufrieden).

Möchtet ihr hier aber nicht aufhören mit dem Dekorieren, gibt es noch ca. 1000 Möglichkeiten weiter zu basteln. Ihr könnt Sticker aufkleben, Washi-Tape, eure gesammelten Schnipsel dazugeben (zB ein Kinoticket, eine Packung von eurem Tee, den ihr getrunken habt, …). Euch sind hier keine Grenzen gesetzt!

 

Vielleicht hilft euch mein Ablauf ein wenig, euch die Angst vor der „ersten Seite“  zu nehmen. Einfach anfangen, lautet die Devise. Ausbessern/Nachdekorieren kann man später immer noch 😉

 

Viel Spaß! 🙂 ❤

 

PS: Habt ihr Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schicken an claudia (at) aussamitdietepf.at ! 🙂

 

 

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