Inspiration: a day in the life

Oft würde man gern etwas basteln, aber weiß einfach nicht was, es fehlt ein bisserl die Inspiration. Man hat leere Alben zu Hause herumliegen, aber keine Idee, was man damit machen soll, womit man sie befüllen soll – ein Hundealbum gibts schon, vom Hausbau auch ca. 3, das Rezepte-Album ist zum Bersten voll und der Kalender schon weit im Vorhinein gestaltet (diese Kürbis-Sticker mussten einfach weg und die Weihnachts-Washis waren doch im Angebot [und haben so schön geglitzert!!!]!). Oder es ist einfach momentan keine Lust vorhanden, an einem bestimmten Album weiter zu arbeiten, das gibt es ja auch!

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Genau so ging’s mir diese Woche, da kam mir beim Googeln wieder dieses „a day in the life“ (oder auch „DITL“ – wie ich erst sehr spät kapiert habe 😀 ) unter. Das Prinzip ist klar – dokumentiert einen typischen Tag eures Lebens, egal wie ruhig, stressig, langweilig, aufregend oder normal er ist. Und nein, ihr müsst natürlich nicht einen superinteressanten Tag wählen, an dem ihr höchstwahrscheinlich eh nicht dazu kommt, die Details davon anhand von Fotos zu dokumentieren. Nein, hier geht es auch darum, einfach zu dokumentieren, wie ein 08/15 Tag eures Lebens aussieht. „Mhm…meine Tage sind so langweilig, das zahlt sich ja überhaupt nicht aus“ – denkt ihr euch? Nein! Denn gerade die kleinen alltäglichen Details sind doch die Besten! Zum Beispiel, dass ihr morgens zu allererst immer den Radio einschalten müsst (Zähne putzen ohne Mitshaken ist doch langweilig), oder die erste Handlung des Tages das Einschalten der Kaffeemaschine ist (KOFFEIIIIIN!!!). Vielleicht braucht ihr gar nichts davon und seid überhaupt erst ab 10 Uhr imstande, ein Foto zu machen, weil ihr vorher soooooo müde und „unbrauchbar“ seid? Das sind doch alles Kleinigkeiten, die euch zu dem machen, was ihr seid und irgendwann, vlt. in zehn Jahren, wenn ihr nicht erst ab 10 Uhr „brauchbar“ sein könnt, weil ihr ab 6 Uhr von euren Kindern geweckt werdet oder der erste Knopfdruck des Tages nicht die Kaffeemaschine einschaltet, sondern den Crosstrainer, weil ihr endlich euren inneren Schweinehund überwunden habt und jetzt morgens schon eure Sporteinheit hinter euch bringt – werden genau diese kleinen Dinge euch sicherlich zum Schmunzeln bringen 🙂

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Natürlich werden an einem Arbeitstag mehr Fotos zusammenkommen, als an einem Tag, an dem ihr mit Grippe krank daheim liegt. Aber auch hier ist es doch interessant in vielen Jahren nachlesen zu können, was ihr an so einem Tag typischerweise gemacht habt (welche Serien habt ihr geguckt, welche Medikamente musstet ihr nehmen, wieviele Taschentücher habt ihr verbraucht, was habt ihr gegessen, wenn ihr konntet, was ist euer Schlabber-Kuscheloutfit an solchen Tagen, eure liebsten dicken Socken, wer hat euch eine liebe Gute-Besserungs-Nachricht geschickt?, …) – wenn man ein wenig überlegt kommen auch hier einige Fotomöglichkeiten zusammen, die es wert sind, dokumentiert zu werden.

Aber zurück zum Wesentlichen…ich wollte also auch so einen Tag meines Lebens mitdokumentieren und googelte weiter, weil ich im Kopf hatte, dass es dazu einige öffentliche Projekte gibt auf Facebook und so weiter und zuerst stolperte ich über Ali Edwards, die mehrmals im Jahr ein Datum für diesen „day in the life“ vorgibt und – natürlich – auch Kits dafür anbietet. Hier stöberte ich ein wenig, sah mir die Galerie mit ihren eigenen Werken an und stellte fest: der nächste „day in the life“ ist am 27.10. – das ist MORGEN! Tja, dann soll es so sein und ich nutze diesen Tag auch gleich für mich, um meinen Tag zu dokumentieren! Und so war es dann auch…ich habe brav mitdokumentiert und viele Fotos geschossen – welche davon in welches Album kommen, steht noch nicht fest, aber das werde ich wohl gleich am kommenden Wochenende erledigen und euch natürlich zeigen! Ich freu mich schon drauf! 🙂

Und ein befülltes Album darf doch durch ein (neues) leeres getauscht werden, oder? 😉

 

 

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Memory Keeping: Project Life

Eine Art des Memory Keeping, die ich nun schon seit Jänner 2015 monatlich betreibe ist PROJECT LIFE.

PROJECT LIFE ist eine Produktserie von Amerikanerin Becky Higgins, die einem das Festhalten von Erinnerungen so einfach wie möglich machen soll.

Man kauft sich ein Album mit Folien, ein Kartenset das einem gefällt dazu und schon kann man einfach Fotos und die Karten in die Folien stecken und fertig ist das Fotoalbum.

DAS IST DAS GRUNDPRINZIP.

Wenn man es „nur“ auf diese Art und Weise betreibt, ist es auch nicht so schlimm, dass man für Album, Folien und eine Kartenedition (ca. 616 Karten) fast € 100,– bezahlt.

Album 12×12 (Preis nach oben offen…) ca. € 20,– ; + Core Kit (Everyday Edition) ca. € 33,– und die Page Protectors 12×12 (aka Klarsichtfolien, Big Variety Pack, 60 (!!!) verschieden aufgeteilte Hüllen), ca. € 35,–

(Stand 26.10.2016, Quelle: http://www.scrapbook-werkstatt.de)

Was aber von diesem Grundprinzip abweicht, ist, dass man seine Seiten vlt. auch noch mehr dekorieren möchte. Zum Schnipsel aus dem Kino, welches man natürlich auch in das Album stecken kann, passt vielleicht dieser eine tolle Sticker aus dieser einen Edition… oder das Washi mit den Tickets drauf… – und hier wird es dann unter Umständen teuer…all diese Add-Ons gehen dann natürlich ins Geld, aber das sei jedem selber überlassen.

ANFÄNGER-TIPP:

Da ich anfangs nicht wusste, ob ich wirklich dabei bleibe und, ob es sich auszahlt, so viel Geld in ein Hobby zu investieren, habe ich mir im Internet sogenannte „Freebies“ gesucht. Viele Menschen draußen im World Wide Web sind so nett und stellen ihre selbst designten Karten gratis für andere zur Verfügung. Diese kann man sich herunterladen, ausdrucken, ausschneiden und schon kann man viel kostengünstiger loslegen. Hier findet ihr schon mal eine kleine Sammlung! Viel Spaß beim Stöbern!

Wer aufmerksam gelesen hat, dem ist vielleicht oben bei meiner Aufzählung der Startkosten für PL (Project Life) dieses „12×12“ aufgefallen. Wer noch nie etwas mit Scrapbooking oder Ähnlichen zu tun hatte, fragt sich sicherlich, was das bedeutet. Es sind die amerikanischen Maße, nämlich Zoll. Dieses 12×12 Album hat also die Maße 30,48 cm x 30,48cm.

Das ist euch zu groß? Kein Problem, die Alben für Project Life gibt es natürlich auch in 6×8 (15,24 cm x 20,32 cm), 6×8 (15,24 x 10,32), 8×8 (20,32 cm x 20,32 cm) oder 4×4 (10,16 cm x 10,16 cm). Bitte achtet bei eurer Bestellung darauf, dass ihr auch die passenden Page Protectors (Hüllen) dazukauft.

Hier habe ich mal versucht euch einen Vergleich zu erstellen (von den Albengrößen, die ich zu Hause habe):

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Wie schon erwähnt gibt es auch bei den Protector Pages (den Hüllen) verschiedene Designs, ich habe euch hier auf eine Folie mit dem Design A weiße Karten aufgelegt, damit man die Aufteilung besser sieht:

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Auf dem Bild erkennt man auch, welche Größe eure Bilder haben sollten. 4×6 entspricht etwa einen 10x15cm Bild, also die „normale“ Größe hier bei uns. Beim Kauf eurer Hüllen solltet ihr also bereits beachten, wie ihr eure Fotos druckt bzw. aufnehmt. Wer viel im Querformat fotografiert sollte wohl eine Hülle wählen, die Platz für 6 x ein 4×6 Bild bietet, das wäre hier Design C:

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oder eben im Hochformat Design L:

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Wie ihr hier auf den letzten zwei Bildern erkennen könnt, haben die Alben und Folien auch die amerikanische 3-fach Lochung, ein normaler Ordner kann also nicht verwendet werden. (Achtung: beim Kauf von Album und Folien immer nachlesen welche Ringbindung im Album vorhanden ist – ich hatte aber noch nie Probleme damit!).

Und weiter – die KARTEN:

Soviel zu den Alben und Folien. Nun wird es bunt – wir kommen zu den Core Kits, also den Karten:

Ein richtiges „Core Kit“ hat um die 600 Karten (im 4×6 und 3×4 Format) und sind farblich und vom Design her aufeinander abgestimmt. Es gibt jedoch auch kleinere „Value Kits“ oder „Mini-Kits“, diese beinhalten viel weniger Karten, sind jedoch in spezielleren Designs erhältlich, zum Beispiel zum Thema Hunde, Katzen, Frühling, Schulanfang, … diese sind natürlich vom Preis her auch viel günstiger.

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Jedes Kit enthält Karten mit „reinen Designs“ und auch welche, auf die ihr noch etwas draufschreiben könnt, sogenanntes „Journaling“ (= der Text zu eurem Bild, oÄ)

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So, ich glaube das war für den Anfang mal genug an Infos.

Solltet ihr Fragen haben, ich etwas nicht ausführlich genug erklärt haben, schreibt mir einfach oder hinterlasst mir einen Kommentar! 🙂

Liebe Grüße, eure Claudschi ❤